Das letzte Wochenende auf der Stilwild in Tübingen verdient sowas von einen eigenen Hashtag: #crazykekspeoplesquad

CrazyKeksPeopleSquad

Crazy, weil ich die Woche vorab bis Nachts in der Backstube stand und Zuckerguß mit Keks verband. Die meisten Entwürfe über den Haufen warf, neue Dekore ausprobierte und dann doch wieder zurück zu dem kam, was ich mir schon WOCHEN vorher für die Stilwild in meinem Kopf zurecht legte.

Crazy, weil ich Samstag morgens um kurz nach 4 aufgestanden bin,    **ja, nullvierhundert. Es war dunkel. Stockdunkel, sternenklar und eeeecht kalt.**   um erst noch die zweite Frau im Bunde abzuholen und dann den Rest der knapp 300km ins schöne Schwabenland mit dem roten Keksmobil zu düseln.

Keks, weil wir einen sooo schönen Stand auf der Stilwild aufgebaut haben, dass wir den ab sofort immer so aufbauen werden. Mit Girlanden und Pompoms und rosa und Rüschen. Ganz so, wie es dem Label Käthes Kekse enstpricht. Feminin, wohlig, nahbar.

Keks, weil ich so viel über Kekse mit nicht-Keks-Menschen geredet habe, wie schon lang nicht mehr. Und mir sicher bin, ja: Kekse sind meins.

People, weil die Organisatorin der Stilwild, Corinna von der Agentur Schwarz und Gehilfen, und das gesamte Team eine Hammer-Arbeit geleistet haben. Nachher dazu mehr.

People, weil wir in unserer kleinen Halle mit den anderen Genußmenschen so tolle Mit-Aussteller-Kollegen gefunden haben, dass es sich am zweiten Tag schon richtig familiär angefühlt hat.

Und der squad – Christiane ist die beste Co-Keksstand-Frau, die ich mir wünschen kann. Das ganze Gefühlduselkrams erspare ich Euch an dieser Stelle, das ham wir schon persönlich und mit pinken Haargummis geklärt.

schwarz-pink ging gut

Kaffee ist unser Freund

Soo, wo fang ich denn nur an? Wie gesagt, die Fahrt war früh und Kaffee unser fester Freund.

Ahh, ich weiß, nach dem Einkauf in einer Drogerie in Tübingen, noch bevor wir überhaupt in der Hermann-Hepper-Halle ankamen – die Abkürzung ist in echt HHH – da waren wir plötzlich absolut wach und leicht hysterisch.

Den Einkauf aus der Drogerie habe ich dann doch lieber nicht in der Kofferraum gepackt. Wenn die Ahnung dich warnt: „nicht, dass da noch was rausfällt aus dem Keksmobil, bevor wir an der Halle ankommen.“ dann hört man auf sie.

Also Klappe wieder vorsichtig zugemacht, vorn die Tasche hineingestopft und losgefahren.

und.
dann.
geht.
die.
klappe.
auf.

Panic at the Keksmobil.

Wild winkend die nachkommenden Autos angehalten. Alle waren umsichtig und sind drumherum gefahrn. Yeah, Danke.

Das Universum hat es gut gemeint mit uns. Es waren nur die Kästen mit den leeren Verpackungsschachteln und die Karten. Alles heile und kein einziger Keks ist zu Schaden gekommen.
Ich sag Euch!
Wild lachend und vollends wach machen wir etwas neben der Spur auf die letzten Meter zur Veranstaltungshalle. Oh dear, meine Wangen schmerzten und der Bauch kribbelte.

 

Back to serious business aber jetzt.

Auf dem Parkplatz angekommen, klopfte es an die Scheibe – Gedankenblitze: Was ist denn jetzt los? Darf ich hier doch nicht stehen?

Scheinwerferlicht auf Security-Mann: Braucht ihr Hilfe beim Ausladen? Welche Standnummer habt ihr? Wir tragen Euch alles, was ihr uns sagt.

-Cool, fettes Danke ♥!

Schnell war der Stand zusammengeschraubt und dekoriert, das Auto ins Hotel gebracht, Tübingen für nett befunden und noch ein bisschen an den anderen Ständen geschaut.

Christiane preist professionell aus

Gleich ist es 11 Uhr. Menschen scharren am Eingang mit den Füßen, denn die ersten hundert bekommen eine Orginial-Stilwild-Tasche.

Und dann brach die Hölle los. Wir kamen aus dem Beraten und Einpacken und Fachsimpeln kaum noch raus.

Selbst bei unseren neuen Buddies von Beans on Fire Kaffee holen, war ein Staffellauf. Den handgefilterten Kaffee habe ich uns nur einmal gegönnt. Die Viertelstunde allein am Stand war tough für den anderen Teil des Kekssquads.

Mit unserem direkten Nachbarn, Fabian von der Pika Pika, der Chili-Mafia haben wir die Nahrungsbeschaffung und Standbetreuung dreiteilen können. Große Bewunderung, dass er den Stand allein geschmissen hat.

Öhm, und ich bin tatsächlich eine Chili-Lusche. Selbst das zarteste Sößchen hat mir den halben Tag die Kehle gewärmt.

von den Meringue-Keksen werde ich noch viiel mehr machen

Insta-Story Takeover

Nachdem die Kameralinse an meinem Telefon durch mechanische Einwirkung einen permanenten Romantik-Filter bekommen hat *hüstel*, hat Christiane die Insta-Story mit meinem Account auf Ihrem Telefon übernommen. Der Schabakery-Zeigefinger obligatorisch, der Reaktionen einmalig.

Zitat von Rita von @dasroteGartenhaus:

 

 

Soo viele Worte, jetzt kommen erstmal ein paar Bilder

 

 Einhornkekse ist hell haben sie uns aus den Händen gerissen 

Wie gesagt, unser Standplatz war super zugeteilt worden. Die Mit-Aussteller haben allesamt tolle Sachen mit Geschichte dahinter angeboten. Und weil die Welt nun mal ein Dorf ist, war  noch ein Stand aus Frankfurt mit dabei. Die Crunchy Queen. Nur ein paar Stadtteile weiter, da haben wir gleich mal was ausgemacht. Und weils handgemacht ist, gibt es Mischungen ganz ohne Haselnuss. Soo cool!

Kati, von Kati make it, die mich arg geschubst hat, mich anzumelden, hat das gesamte Event über auf der Bühne die schönsten Brottütensterne als Bastelworkshop angeboten, die man sich so vorstellen kann.

Einhornkekse in schwarzgold war dann schon more advanced

Jetzt nochmal in aller Deutlichkeit: Vielen Dank an die Orga vom Stilwild-Team, Ihr habt im Vorhinein die Aussteller echt gut informiert, vor Ort beim Aufbau konnten wir die vielen helfenden Hände kaum koordinieren, während desssen war immer jemand da. Vielenvielen Dank!

Der nächste Markt ist wieder in heimischeren Gefilden, am 7.12.17 in Hanau. Beim LOKALES X-Mas Late Night gibt es wieder mit Liebe dekorierte Kekse, winterlich oder mit Einhörnern, ganz so, wie ihr es mögt.

 

Ich freu mich, bis dahin

alles Feine

 

Eure Käthe

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