In der September-Backbox sind ein paar ganz feine Überraschungen drin. *Werbung, Muster*

Rieper TortenMehl Typ 00
Tropicai Kokosblütensirup
Pure Flavor Vanillearoma
Zenker Teigkarten und Tortenheber
Pickert Einhorn Kuchenglasur
Die Backschwestern Drin Drunter Drauf Creme
Feerie Cake Fondant

Mehl, Kokosblütensirup und das Vanillearoma habe ich gleich in meinen zwei Go-To Kuchenrezepten verbacken.

Mir war es wichtig, einen Vergleich zu meinen bekannten Kuchen zu haben, dass ich anständig davon berichten kann.

Das Mehl von Rieper ist ein 00er Mehl. Im Groben wusste ich, dass es Ähnlichkeit im Mahlgrad und den Bestandteilen zu unserem 405er Mehl hat. Worin genau der Unterschied besteht, musste ich aber doch nachlesen. Die Recherche ergabe, dass das Mehl 00 mehr Gluten hat und das lässt den Teig elastischer werden, als es mit dem 405er Mehl der Fall wäre.

Das Vanillearoma riecht und schmeckt angenehm rund, ich bin jetzt schon Fan.

Der Fondant von Feerie Cake hat mich überrascht. Er läßt sich ganz wunderbar kneten und ausrollen. Und, obwohl ich eine recht mit dem Einfärben lange geknetet hatte, ist die Fondantdecke nicht gerissen.

Den weißen Fondant habe ich mit mintfarbener Lebensmittelfarbe eingefärbt. Dazu gab es eine Zahnstocherspitze voll Farbe auf zwei Päckchen Fondant. Am einfachsten finde ich es, die Farbe im Fondant in einer dreh-zieh Bewegung zu verteilen. Nur wenig und es wird schön marmoriert, oder halt eben solange, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.

Für die Wickie-Torte habe ich leider die Drunter-Drüber-Drauf Creme noch nicht verwenden können, wird aber beim nächsten Backprojekt auf jeden Fall verwendet.

Die vegane Schokotorte habe ich mit einer pflanzlichen Schoko-Buttercreme und schwarzer Johannisbeermarmelade gefüllt.

Vegane Ganache finde ich immer etwas schwierig. Eigentlich wie fast alles, was es konventionell gibt und dann bitte veganisiert werden soll. Dunkle Schokolade ist ja nicht das Problem, aber Pflanzen“sahne“ verhält sich eben doch anders.

Und so habe ich Schokolade im Wasserbad geschmolzen, Margarine mit Puderzucker mit dem Schneebesen aufgeschlagen und dann die abgekühlte Schokolade unter Rühren zur Buttercreme gegeben. Solange die Creme noch zimmerwarm ist, lässt sie sich super auf der Torte verstreichen. Nach einer Stunde im Kühlschrank ist sie so fest,  dass es  der perfekte Untergrund für den Fondant ist.

Jetzt aber genug auf die Folter gespannt, hier kommen das erste der beiden Rezepte , nämlich für die vegane Schokotorte:

 

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vegane Wickie Schokotorte

Rezept für drei 18er Springformen

Zutaten

Teig

  • 400 g Mehl 00 von Rieper
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 300 g Zucker
  • 50 ml Kokosblütensirup von Coco
  • 80 g Kakao
  • 480 ml Mandelmilch andere Pflanzenmilch oder Wasser funktioniert auch super
  • 1 TL Vanillearoma von
  • 100 g Apfelmus
  • evtl. Schokonips für ein bisschen mehr Biss im Kuchen

Füllung

  • 300 g pflanzliche Margarine
  • 250 g Puderzucker
  • 200 g vegane Schokolade
  • Vanillearoma

Dekoration

  • 1 Päckchen Feerie Cake Fondant
  • ProGel Mint Green

Anleitungen

  1. ür den Teig
  2. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Springformenböden mit Backpapier auslegen und die Ränder fetten und mehlen.
  3. Alle trockenen Zutaten mit dem Schneebesen in einer großen Schüssel verrühren. Alle flüssigen Zutaten in einer anderen Schüssel vermengen und dann in die große Schüssel zu der trockenen Zutaten geben. Mit einem großen Schneebesen oder einem Rührlöffel mit Loch verrühren. Den Teig gleichmäßig auf alle Springformen verteilen.
  4. Auch wenn der Teig recht flüssig ist, klopfe ich die Formen, bevor sie in den Ofen kommen, auf der Arbeitsfläche auf damit er sich gut setzt.
  5. Wenn nach etwa 25-35 Minuten die Kuchen fertig sind, lasse ich die Kuchen einige Minuten abdämpfen und löse dann die Ringe. Die Kuchen lasse ich komplett auskühlen.
  6. Ich backe den Kuchen gern einen Tag bevor ich dekorieren will, weil der Teig dann nicht so bröselt.
  7. Die Kuchen schneide ich mit einem Tortenbodenschneider in 3 gleichdicke Böden.
  8. Die Buttercreme
  9. Für die Buttercreme gebe ich die Margarine, die Vanille und den Puderzucker in die Rührschüssel. Mit dem Schneebesenaufsatz verrühre ich die Zutaten erst vorsichtig auf niedriger Stufe und rühre dann auf mittelhoher Stufe für  etwa 7 Minuten.
  10. In der Zeit 2/3 der gehackten Schokolade in eine Schüssel ins Wasserbad und schmelze sie. Sobald die geschmolzen ist, nehme ich die Schokolade von der Hitzequelle und gebe die restliche Schokolade hinein. Dadurch sinkt die Temperatur und die Schokolade kann bald zur Buttercreme geben werden. Noch einmal ordentlich mit dem Schneebesen auf mittlerer Geschwindigkeit durchschlagen und weiter kanns gehen.
  11. Dekoration
  12. Auf die Tortenplatte lege ich einen Boden mit der geraden Seite nach unten und verstreiche etwa 3 EL der Marmelade darauf, darauf lege ich den nächsten Boden und verstreiche etwa 5-6 EL Buttercreme darauf. Darauf kommt der dritte Boden, mit der glatten unteren Seite nach oben.
  13. Den Kuchen stelle ich für 15 Minuten ins Eisfach. Die kalte Torte streiche ich mit der restlichen Creme glatt mit einer der Teigkarten von Zenker ein.
  14. Für etwa 2 Stunden stelle ich die Torte in den Kühlschrank, dass die Creme gut aushärtet.

Rezept-Anmerkungen

nicht jede Margarine ist vegan, manche enthalten Milchprodukte oder andere Stoffe tierischen Ursprungs. Zutaten lesen und/oder auf das V-Label achten

Den Fondant rolle ich auf einer mit Stärke bestäubten Matte aus. Die Torte bedecke ich mit dem Fondant und streiche es glatt. Bei anderen Beiträgen habe ich gelesen, dass der Fondant mit den Teigkarten glatt gestrichen wurde. Das fand ich echt schwierig, weil ich den Winkel dazu nicht gut hinbekommen habe. Ich bin halt auch die Zuckergusskeksfrau.

Damit es tatsächlich eine Wickie-Torte ist, habe ich ein schniekes Bild aus Zuckerpapier gewählt und vorn mit essbarem Kleber angebracht. Der obligatorische Keks darf natürlich nicht fehlen

So schnell, wie der Kuchen verteilt wurde, hatte ich gar keine Zeit mehr, anständige Fotos zu machen. Ein Bild vom Inneren konnte ich aber doch noch schießen.

Beim zweiten Teil der Reihe gibt es ein weiteres leckeres Kuchenrezept – vegane Apfel-Karamell Torte

 

Bis dahin, alles Feine

 

Käthe

 

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